Unser Kunterboot

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Inhalt: Jonna lebt mit ihrer Famile in der Hausbootsiedlung am Kanal. Nebeneinander liegen die Hausboote Villa Kunterboot, Flitzpiepe, Lorella und die Faule Paula. Klar, dass man da jede Menge Spaß hat. Gerade jetzt, wo Sommerferien sind und die Luft vor Magie summt! Doch dann soll Karl mit seinem Vater an Land ziehen, da die Lorella zu morsch und gefährlich geworden ist. Das können Jonna, ihr Bruder Tomek und Mascha nicht zulassen!

Was ein Drache denkt: Ich glaube, das war meine erste Hausboot-Geschichte und ich habe sie richtig genossen! Jedes der Boote hat richtig Flair und wecken so die Lust, einfach ans Wasser zu fahren und den Sommer zu genießen!

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Jonna ist ein großer Fan von Astrid Lindgren’s Pippi Langstrumpf, weshalb ihr Hausboot, auf welchem sie mit Bruder Tomek, Schwester Greta und ihren Eltern auf sehr engem aber gemütlichen Raum wohnt, auch Villa Kunterboot heißt. Aus Jonnas Sicht geschrieben und von der Sprache her passt es gut für das angegebene Alter von 7-8 Jahren.

Eine nette Geschichte, in der es viel Barfußlaufen und Rumtollen gibt, aber auch kleinere Katastrophen: Nachdem das Geländer der Lorella in den Kanal gefallen ist und es einen glücklicherweise nur kleinen Brand in der Schiffsküche gegeben hat, wird beschlossen, dass Karl mit seinem Vater an Land zieht. Etwas Schlimmeres können sich Karl und die anderen Hausbootkinder eigentlich gar nicht vorstellen. Und an dieser Stelle zählt Jonna all die Dinge auf, die an einem Hausboot so toll sind und ich finde, sie hat recht: Das leichte Schaukeln, die Wellen, die gegen die Bootswand schwappen, die Sterne am Himmel, die sie durch das Bullauge sieht. So wird man jeden Abend in den Schlaf gewiegt und ich werde ganz neidisch.

Ganz zu Beginn gibt es ein großes Grillfest, bei welchem alle aus Jonnas Klasse eingeladen sind, auch die obligatorisch giftige und strenge Lehrerin. Doch im Laufe des Buches, sehen die Kinder sie mit anderen Augen und merken, dass Frau August doch nicht so fies ist, wie sie dachten. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen!

Durch das ganze Buch ziehen sich tolle Zeichnungen, die mal zum Lachen bringen, mal einfach den Text auflockern und mal eine ganze Seite für sich beanspruchen. Bunt und total lieb gemacht!

Es handelt sich um ein Kinderbuch, also hat es auch ein Happy End, doch wie genau oder was passiert, das verrate ich natürlich nicht. Gerade mal so viel kann ich sagen: Elfen, Freundschaft und viele Geheimnisse spielen eine große Rolle.

Willkommen in der Hausbootsiedlung!

Lieblingsfiguren: Greta, Matze

Fazit: Eine herrlich frische und fröhliche Sommergeschichte voller Freundschaft, nerviger Geschwister, die im entscheidenden Augenblick zu einem halten und eine prise Magie. In der Hausbootsiedlung habe ich mich wie zu Hause gefühlt!

Zitate:

Ich gucke in den Himmel voller Abendgold. Es riecht nach Blüten und Gras. Nach Kanal und nach Pommes.


Deshalb machen wir in Island den Elfen auch Geschenke, um sie bei Laune zu halten. Wir stellen ihnen einen Teller Kekse in den Garten oder Milch auf die Fensterbank. Ich habe das früher als Kind jeden Abend gemacht. Und am nächsten Morgen waren die Kekse weg. Es war wunderschön und zauberhaft.

Details zum Buch:

  • Autorin: Stephanie Schneider
  • Illustratorin: Nina Dulleck
  • Alter: Ab 7
  • Verlag: cbj
  • Seiten: 168
  • Umschlag: Gebunden
  • ISBN: 978-3-570-17285-8
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