Die drei ??? und das Grab der Maya

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Vielen lieben Dank, Herr Hipp von MohrMorawa für das tolle Leseexemplar! Und den Drei ??? Adventkalender!

Inhalt: Den Drei ??? fällt zufällig oder vielleicht gar nicht so zufällig eine antike Maya-Figur in die Hände, in deren Hohlraum sich eine Schatzkarte befindet. Da sind die drei Jungs natürlich hellauf begeistert und machen sich sofort an die Arbeit.

Was ein Drache denkt: Keine Sorge, ich werde nicht jedes Drei ??? Buch rezensieren, dass ich in die Finger bekomme. Bei diesem handelt es sich jedoch um einen spezialgelagerten Sonderfall, wie Justus das so schön sagt. Nämlich sind die Seiten wie bei einem dieser Adventkalenderbücher mit Japanischer Bindung geleimt und man muss sie vorsichtig auftrennen, um an eine Doppseite voller spannender Informationen zu kommen. Zum Einen hatten wir zum ersten Mal abgedruckte Photographien (die alte Rechtschreibung hält sich felsenfest an mir), Zeitungsausschnitte komplett mit Photo und natürlich was mich besonders neugierig gemacht hat: Teile des Falles aus der Sicht der Gegner erzählt!

Zum Auftrennen der Seiten hatte ich keine richtige Technik, weshalb das Buch jetzt ausschaut, als hätte ein wütender Hamster es in den Pfoten gehabt.

Die Geschichte, oder den Fall bessergesagt fand ich recht spannend, doch von der gegnerischen Perspektive war ich enttäuscht. Diese war nämlich zumeist aus der Sicht von einem immer wider vorkommenden und den Detektiven altbekannten – ich sag mal – Gauner erzählt, der mir nicht so gut gefällt. Zudem hatte ich mir mehr von der ‘bösen’ Seite erwartet. Pläne, Theorien, Gauner-Dinge, die Gauner so machen. Oder einfach diesselbe Geschichte aus der Sicht des Bösewichtes. Warum macht er/sie das? Welches Motiv verfolgt er/sie? Wie rechtfertigt er/sie die Tat? Ich hatte mir gewünscht, dass mit einer Geschichte zweigleisig gefahren würde, doch es wechsten lediglich die Erzählperspektive. Man wusste aber immer noch nur so viel wie unsere Protagonisten. Zudem war der einzige Unterschied, dass die Jungs aus der ‘Gaunersicht’ beim Nachnamen genannt wurden oder sogar mit beleidigenden Beschreibungen wie ‘die drei Armleuchter’, ‘der Kleine, der Große und der Dicke’ oder ‘Schnüffler’ bezeichnet wurden. Mein Problem sind nicht die Beleidigungen, mein Problem ist, dass das die einzige Änderung für die Bösewicht-Perspektive ist.

Natürlich ahnt man schon recht bald, wer der eigentliche Drahtzieher ist, doch das stört mich jetzt fast gar nicht. Ich hab die Jungs so lieb, dass ich einfach ein Abenteuer mit ihnen erleben möchte, auch wenn ich im Laufe des Buches schon mehr weiß, als die Ermittler. Das Ende, das ich natürlich nicht verraten werde, hielt dann noch eine angenehme Überraschung bereit, die mir sehr gut gefallen hat. Wie der Schluss im Allgemeinen.

Lieblingsfiguren: Recherchen und Archiv Bob Andrews

Fazit: Ein spannender Fall mit einer tollen Idee, die in der Umsetzung leider nicht aufgegangen ist. Toll war es natürlich schon, aber ich hatte mir mehr erhofft und war deshalb dementsprechend enttäuscht, als es sich mehr oder weniger als völlig normaler Fall herausstellte.

Details zum Buch:

  • Autor: Ghostwriter André Marx
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Seiten: 176
  • Verlag: Franckh Kosmos
  • Umschlag: Gebunden
  • ISBN: 978-3-440-15053-5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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