Autoren-ABC – #fürmehrvernetzungimnetz

Ich habe diesen wunderbaren Tag/Post bei Buechereckenliebe gesehen, die ihn wiederum bei Ella Woodwater erspäht hat. Der originale Post stammt von Wortinseln. Mehr zum Tag erfährt ihr hier: Autoren-ABC Jeder, der mitmachen will, ist herzlich eingeladen, den Tag auch zu machen! Viel Spaß! 🙂

Autor werden…

wäre mein größter Traum: seine eigenen Welten und Figuren erschaffen, sie in eine Geschichte oder Abenteuer verwickeln. Bisher reicht es nur für Fanfiction, aber solange ich schreibe und es mir Spaß macht, denke ich, kann ich es irgendwann auch schaffen.

Mein Bücherregal ist…

am wachsen und immer penibelst aufgeräumt. Bei mir gibt es keine Regenbögen oder optische Errungenschaften; die Bücher sind meist nach Genre geordnet.

Im Café…

lese und schreibe ich der Atmosphäre und Geschäftigkeit wegen grundsätzlich gerne, habe aber immer Angst, zu viel Zeit dort zu verbringen und rausgeworfen zu werden. Mein Schreibtisch mit Kakao und Croissant muss es auch tun.

Danke…

an all die AutorInnen und Fic-Writers da draußen, die sich hingehockt haben und ihre Ideen aufgeschrieben haben, die nicht locker gelassen haben, unmengen an Arbeit, Zeit, Frustration, Spaß und Geduld in ihr Schreiben gesteckt haben, damit wir ihre Bücher/Fics lesen dürfen. ❤

Besonders einfallsreich…

finde ich Bücher, die vom Mainstream abweichen. Bücher, die Ideen oder Handlungen haben, die eben nicht in jeder Neuerscheinung vorkommen.

Die schönste(n) Formulierung(en)…

hatten für mich als Kind meine Heldinnen Cornelia Funke und Astrid Lindgren. Nach und nach hat sich auch noch Tolkien dazugesellt. Seine endlosen Beschreibungen der Natur können so manchen Leser in den Wahnsinn treiben, mich detail-vernarrten Langeweiler aber begeistern sie.

Geschichten schreibe ich…

schon immer. Im Kopf, bevor ich schreiben konnte und nachher tropften die Ideen und Wörter so langsam, langsam aufs Papier. Unsere Deutschlehrerin in der Grundschule hat viel Wert darauf gelegt, dass wir Geschichten schreiben.

Helden…

sind nicht immer ein blonder Ritter auf weißem Pferd, der gut und recht ist. Helden kommen in allen Formen und Farben und ihre Taten müssen nicht immer von allen wahrgenommen werden. Manchmal reicht bei einer Figur bereits das über-den-eigenen-Schatten-Springen, das sie für den Leser zum Helden macht.

Die besten Ideen…

kommen und gehen, wie sie wollen. Aufs Papier meist jedoch nicht. Ich habe auch nie einen Stift bei der Hand, wenn mal wieder eine geniale Idee vorbeihuscht.

Das Jahresziel…

Meine beiden fast fertigen Fanfictions endlich zu beenden und je nach Lust und Laune so viele Bücher wie möglich zu lesen.

Kaffee- oder Teeliebhaber…

Am liebsten Kakao, aber ich sage auch zu einem guten Früchtetee nicht nein.

Meine liebste Lesezeit…

Neuerdings seltsamerweise im Bus auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Ansonsten übt die Tages- oder Nachtzeit keine großen Einflüsse auf meine Leselaune aus.

Die Magie des Alltags…

ist, sich in Geschichten und Gedanken zu verlieren. Man steht im Fahrstuhl und überlegt, wie es wäre, wenn man in Hogwarts wäre, oder erfindet einen Dialog zwischen zwei Figuren der Geschichte, an der man arbeitet. Der Alltag passiert um einen herum, aber man hat trotzdem immer Zeit, in die Welt der Phantasie einzutauchen, wenn auch nur für einen kurzen Moment.

Notizbücher…

habe ich zuhauf. In keines wird gezeichnet, geschrieben oder gemalt. Sie sind zu schön dafür. Ein ewiger Fluch …

Ohne das ist Schreiben nicht möglich…

Absolute Ruhe oder eine gemütliche Atmosphäre mit White Noise. Parks, Bibliotheken, mein Zimmer …

Planung ist…

gut und schön, nur funktioniert das bei mir nicht so, wie ich will. Ich kann mich zwar hinsetzten und mir fest vornehmen, endlich ein weiteres Kapitel zu planen, aber ich muss einfach mal anfangen, zu schreiben, dann kommen die Ideen und dann erst kann ich vielleicht was für die Zukunft planen.

Ein quälender Moment beim Schreiben…

Meist habe ich einzelne Szenen, die allesamt nicht zusammenpassen. Wie ein Puzzle, bei dem man zuerst die gleichfarbigen Stücke zu verschiedenen Inseln zusammensetzt und dann ewig versucht, die gleichfarbigen Meerstraßen einzufügen.

Recherche…

ist eines meiner liebsten Dinge! Stundenlang in der Bibliothek hocken, von Büchertürmen umgeben und Details zusammenzutragen finde ich super.

Schreibgerät…

Erste Entwürfe werden eigentlich immer mit Kuli auf Kästchenpapier gebannt. Ich doodle wahnsinnig gerne während des Schreibens. Sobald ich den Rahmen oder sogar schon die gesamte Geschichte habe, wird natürlich in die Tastatur gehauen und digitalisiert.

Der häufigste Tippfehler…

Wörter, die c, v oder b enthalten. Beim 10-Finger-System Kurs war die untere linke Reihe die Letzte, und da ist mir die Geduld ausgegangen.

Der unaussprechlichste Fantasy-Namen…

Moment, da habe ich doch genau den Richtigen. In ‘Total Verhext’ von Terry Pratchett lautet der Name einer Figur WxrtHltl-jwlpklz. Ein ganz klarer Seitenhieb für die klassische Fantasy mit ihren unausprechlichen Namen, aber dennoch super.

Verlag oder Selfpublishing?

Ich lese eigentlich nur Verlagstitel.

Wegstreichen….

gehört dazu. Wer schreibt schon einen perfekten Text beim ersten Versuch? Wegstreichen, ändern, wieder wegstreichen; das ist das Schöne am Schreiben. Man bastelt so lange an einem Paragraphen, einer Formulierung oder einem Satz, bis alles zur eigenen Zufriedenheit ist.

X-trem penibel…

bin ich grundsätzlich bei Liebesgeschichten. Sie suche ich in Büchern so gut wie gar nicht. Wenn dann doch mal eine vorkommt, dann bitte verhalten. Dreiecksbeziehungen sind mein Kryptonit.

Yin und Yang – Gut und Böse…

gibt es so nicht. Ich mag dieses Schwarz-Weiß-Denken nicht. Jeder hat das Potenzial zu Gut und Böse. Es liegt an den Autoren, was sie mit jeder Figur machen, welche Charakterzüge sie herauskristallisieren. Außerdem liebe ich charmante Bösewichte, die zwar nicht gerade auf der Seite der Justiz stehen, aber sich trotzdem in die Herzen der Leser schleichen.

Ein eigenes Schreib-Zimmer sähe so aus:

Ein großer, heller Raum mit einem ausgebetteten Erker, in den man sich auch mal zurückziehen kann und während des Schreibens auf einen tollen Garten und darüber hinaus auf einen Waldrand sehen kann. Helle Bücherregale mit meinen Lieblingsbüchern, Lexika und Nachschlagewerken. Ein Schreibtisch vor einem großen Fenster darf natürlich auch nicht fehlen.

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4 thoughts on “Autoren-ABC – #fürmehrvernetzungimnetz

  1. “Wegstreichen, ändern, wieder wegstreichen; das ist das Schöne am Schreiben.” Eine seltene, aber tolle Einstellung! Die meisten sehen im Überarbeiten ja eher einen lästigen Fluch, mich selbst eingeschlossen, aber vielleicht sollte man diese Herangehensweise wirklich mal ändern 😉

    Liked by 1 person

    • Freut mich, dass du das so siehst! Ich mahle mir so oft neue, bessere Szenen aus, muss dann natürlich wieder wegstreichen. Meine auf Papier geschriebenen Geschichten sind beinahe unleserlich, so oft habe ich geändert, weggestrichen, darüber und dazwischen geschrieben – und ich liebe diese Schmierzettel, weil man meinen Fortschritt sehen kann.
      Danke fürs Kommentieren! 🙂

      Liked by 1 person

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